Mentaler Frühjahrsputz

Es ist Frühjahr und viele von uns fangen dann an den Wochenenden gerne an, alles was nicht mehr gebraucht wird auszusortieren und wegzuwerfen. Sei es im Haus, im Garten oder Garage. Aber mal ganz ehrlich - tun wir das auch in unserem Leben? Entrümplen wir hin und wieder auch mal unseren Geist von all seinen Altlasten, die wir mit uns herumtragen wie einen schweren Rucksack? All das, dass uns daran hindert Neues zu entdecken, weil wir viel zu viel Angst davor haben, was dann passieren könnte, weil in den alten Erinnerungen noch immer die Altlasten mit den klingenden Namen "Versagen", "Blamage" oder "Unfähigkeit" herumliegen und einfach nicht verschwinden wollen? Wir laufen einfach weiter in unserem Hamsterrad namens Alltag und bewirten diese "mentalen Besucher" auch noch mit unseren Zweifeln und fehlendem Vertrauen in uns selbst und unseren Talenten und Fähigkeiten.

Immer mehr sind wir unzufrieden mit unserem Beruf, unserem Umfeld, unserem gesamten Leben. Was tun wir dagegen? Im Grunde nichts, außer dass wir immer mehr wollen, nur um dann festzustellen, dass es eigentlich nicht das ist, was uns die ersehnte Zufriedenheit bringt. Kann es auch nicht, denn der Geist will wie ein Haus immer wieder zwischendurch entrümpelt werden, damit Neues Platz hat.

Das ist leichter gesagt als getan, aber es gibt ein paar grundlegende Dinge, die wir tun können, um diesen ungebetenen Ballast abzustreifen und das Positive und Neue wieder Einzug halten lassen zu können.

Die irische Autorin Mary Conroy hat dafür 5 Strategien, die jeder leicht umsetzen kann:

1. Im Hier und Jetzt leben
2. Unvermeidliches akzeptieren und weniger darüber jammern
3. Das Erreichte gebührend würdigen
4. Das permanente Kritisieren vermeiden
5. Dankbarkeit


Wenn wir diese 5 Punkte beherzigen, sind wir schon einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen. Aber das alleine reicht manchmal noch nicht aus, um seine gesteckten Ziele zu erreichen. Dazu bedarf es noch mehr Klarheit darüber, wer man wirklich ist und was man wirklich für seinen weiteren Lebensweg will.

Man sollte einfach die Veränderung zulassen, die man benötigt.


 Dabei kann ein individuelles Mentaltraining helfen - man muss nur einen einzigen Schritt aus seiner Komfortzone treten und das neue Erlebnis des Mentaltrainings ausprobieren.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)


Erstellt: 09.04.2022
Copyright: Silvia Prinz